Berichte
über Sachbeschädigungen, wie sie etwa aus Mainz
(Beschädigung einer Austellung zum Jahrestag des Mauerfalls),
Frankfurt oder Göttingen (Zerstörung von
Professorenbüsten) an die Öffentlichkeit gelangten,
taten ein Übriges, um den Rückhalt, den das
Bündnis durch die Aktionen im Sommer erworben hatte, zu
schwächen und die Gesamtheit der protestierenden Studenten in
die Nähe von Randalierern und Straftätern zu
rücken.
Zwar vermochte dies das insgesamt positive Bild der Aktionen nicht nachhaltig zu beschädigen, doch es fügte der Berichterstattung eine Note hinzu, die im Bewusstsein der Öffentlichkeit Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Proteste und letztlich an der Legitimität der Forderungen der Protestierenden aufkeimen ließ. Die beachtliche Leistung, mehrere hunderttausend Menschen mobilisiert zu haben, um auf Missstände im Bildungswesen aufmerksam zu machen, bleibt jedoch ungeschmälert und hat ohne Zweifel bleibende Spuren in der Medienlandschaft und in der immer noch andauernden Diskussion hinterlassen.